Ausprobiert: Apple`s HomePod

Eigentlich sollte Apple`s neues Klangwunder schon in Deutschland erschienen sein. Aber das Unternehmen aus Cupertino lässt sich diesmal Zeit. Aktuell gibt es den HomePod nur in Groß-Britannien, Australien und in den USA zu kaufen. Meinen HomePod habe ich über Kontakte aus „Down Under“, Australien, bezogen. Hier und da nutze ich Siri schon ganz gerne mal auf dem iPhone oder dem MacBook. Jedoch hängt Siri im Vergleich zu Amazons Alexa deutlich hinterher. Es gibt noch zu viele Probleme beim Verständnis der Fragen die man an Siri richtet. Es wird vieles falsch verstanden, auch manches gibt es (noch) gar keine Antwort. Dabei steckt in Apples KI enorm viel Potential. Man hat neuerlich eine größere Anzahl an Experten eingestellt, damit man Siri konkurrenzfähiger macht. Ich habe keine Zweifel das Apple dies auch gelingt.

Da der Speaker wie schon erwähnt hierzulande noch nicht auf dem Markt ist, kann ich mich nur in Englisch mit Siri unterhalten. Dabei kann ich mich entscheiden ob ich das US-Englisch, UK-Englisch oder das australische Englisch verwenden möchte. Manche Begrifflichkeiten unterscheiden sich dann doch. Die Ansprache an den HomePod, mit „Hey Siri“ klappt einwandfrei – Und das auch wenn man weiter vom Gerät weg steht. Der Klang des HomePods -welcher überraschend schwergewichtig ist- ist schon richtig gut und wuchtig. Der HomePod hat eine direkte Anbindung an Apple Music, sofern man ein Abo dort abgeschlossen hat. Aber nicht nur die Musik, sondern auch Hörbücher klingen sehr gut und angenehm.

Fazit: Wenn man Siri mal richtig aufpoliert und die ein oder andere „Kinderkrankheit“ noch entfernt hat, macht die Interaktion mit dem Lautsprecher schon Spaß! Es bleibt abzuwarten, zu welchem Preis der HomePod bei uns erscheint. Gerüchten zufolge will man den Preis gegenüber dem Einführungspreis in den USA etwas senken. Schauen wir mal wann es soweit ist…

Bild: (C) apple.com

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